Der Bobsport wird weiblich!
Bei den Olympischen Winterspielen in Peking werden mehr Frauen als jemals zuvor an den Start gehen, denn bei der Aufnahme von neuen Disziplinen wurde diesmal besonders der Aspekt der Gleichberechtigung berücksichtigt. Neben dem Big Air im Ski-Freestyle für Frauen und Männer und den Mixed-Teams in den Aerials, im Skispringen, Shorttrack und Snowboardcross ist auch der Frauen-Monobob neu im Programm.
In dieser Bobdisziplin ist die Pilotin allein für die Beschleunigung des Bobs am Start, für das Lenken und für das Bremsen verantwortlich.
Diese neue Variante neben den seit 1924 beziehungsweise 1932 etablierten olympischen Bob-Disziplinen Viererbob und Zweierbob erlebte einen vergleichsweise sehr schnellen Aufstieg zur olympischen Disziplin.
Wie Fotos aus der Frühzeit des Bobsportes belegen, waren bereits Frauen oft Mitglieder der teils 5-6 Personen umfassenden Besatzung.
Seit Wochen ist bei vielen Athleten in den unterschiedlichsten Wintersportdisziplinen der Qualifikationsdruck für die Olympischen Winterspiele in Peking im Hinterkopf. Dabei sein bei Olympia, bei diesem Sportgroßereignis, das nur alle vier Jahre stattfindet, ist ein Karrierehighlight. Dabei sein ist eigentlich zu wenig, eine Medaille ist das Ziel. Wer wird diesmal Geschichte schreiben?
Viele Athletinnen/Athleten haben mit ihren Stories die Geschichte der Olympischen Winterspiele bisher geprägt. Das Archiv des WinterSportMuseums Mürzzuschlag beherbergt dazu interessante Daten und Fakten, aber auch „Gschichtln“ abseits von Metern und Sekunden.
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